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Lesen stärkt die Seele

„Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel … und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen“ wusste schon der große Künstler Walt Disney.

Lesen ist mehr als eine zentrale Kompetenz, die wir in der Schule vermitteln. Lesen erweitert den Horizont, lässt uns in neue Welten eintauchen und vermittelt spannende Inhalte. Und vorgelesen zu bekommen, ist in der Welt unserer Kinder und Jugendlichen, die sowohl von Leistungsdruck als auch Erwartungen bestimmt wird, eine wunderbare Verschnaufpause. In den Genuss, einen Vormittag lang selbstbestimmt zu lesen und vorgelesen zu bekommen, kamen alle Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Kepi. Den Auftakt gestalteten Chrysi Taoussanis und David Liske vom Theater  „Tonne“ mit einer Lesung aus „Crazy Family“ von Markus Orths für alle Kinder gemeinsam in der Mensa. Die verrückte Familie Hackebart, mit ihrer hochbegabten jüngsten Tochter Lulu, erlebt allerhand Seltsames. Nach diesem spannenden und lustigen Auftakt wurde erstmal selbst gelesen. Gewählt wurden entweder das mitgebrachte, eigene Buch oder ein Werk aus der Bücherkiste der jeweiligen Klasse. Auf diese stille Phase folgte eine Auswahl an Workshops. Die Kinder hatten gewählt, ob sie an einer Lexikonrallye in unserer hauseigenen Bibliothek unter dem Dach teilnehmen wollten, oder lieber einer englischsprachigen Lesung unseres Rektors Thomas Moser lauschen wollten. Neben unserer Konrektorin Christiane Neugebauer und unserem Theaterexperten Thorsten Kindermann konnten wir unseren Oberbürgermeister Thomas Keck sowie Sonka Müller vom Theater Patati Patata als Vorlesende und Vortragende gewinnen. Thomas Keck las aus „Level 4 – Die Stadt der Kinder“ und Sonka Müller wandelte einen Text in ein Hörspiel um. Auch alle Siegerinnen und Sieger des schulinternen Vorlesewettbewerbs der Klassenstufe sechs waren dabei und lasen bei zwei Workshops vor.

Der Vorlesetag hat Lust auf Vorlesen und selber Lesen gemacht. Denn „[w]er zu Lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten“, formulierte der Autor Aldous Huxley bereits sehr zutreffend.

C. Hammer

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