Unser ganzheitliches Förder- und Lernkonzept am Kepi verzahnt die Bausteine von Unterstützung, Beratung / Diagnose und Förderung, um den Weg der Schülerinnen und Schüler vom Übergang auf das Gymnasium in der Orientierungsstufe bis hin zum eigenverantwortlichen Arbeiten in der Mittelstufe zu strukturieren.
Lernen lernen, Lernberatung und Mentoring sind dabei aufeinander aufbauende Säulen, die eine Balance aus präventiver Methodenvermittlung, gezielter Prozessunterstützung und langfristiger persönlicher Begleitung schaffen.
Unser ganzheitliches Förder- und Lernkonzept umfasst:
1. Säule: Lernen lernen (das Fundament in der Unterstufe)
Diese Säule setzt präventiv und flächendeckend direkt beim Übergang an das Gymnasium in Klasse 5 an. Das Ziel ist der Aufbau grundlegender Organisations- und Methodenkompetenzen im Klassenverband.
Beispielhafte Inhalte & Themen:
Arbeitsplatzorganisation, Heftführung und Zeitmanagement für Hausaufgaben
Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Umgang mit Prüfungsangst
Einführung in fachspezifische Lerntechniken (z. B. Vokabellernen, Mindmapping, Strukturieren von Sachtexten)
Mentoring ist eine beziehungsorientierte Begleitung aller Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe, die neben der Leistungskurve auch die persönliche Entwicklung in den Blick nimmt. Ein Mentor (Lehrkraft) begleitet einen Mentee (SuS) über das Schuljahr hinweg, berät und unterstützt.
Beispielhafte Inhalte & Themen:
strukturierte Feedback- und Entwicklungsgespräche
gemeinsames Formulieren von messbaren, realistischen Zielen und Zielvereinbarungen
Stärken stärken: Förderung des Selbstvertrauens und Abbau von Prüfungsängsten
Reflexion und Unterstützung bei der Orientierung in der Mittelstufe
In Stufe 8 setzen wir unser individuelles Angebot im Mentoring+ auf freiwilliger Basis fort.
Die Förderung der individuellen Lern-, Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler steht bei unserem ganzheitlichen Konzept im Mittelpunkt!
Pädagogische Klassenkonferenzen
Am Kepi legen wir Wert auf einen intensiven Austausch, damit wir unsere Schüler*innen bestmöglich begleiten und unterstützen können. Daher nehmen wir uns einmal im Jahr zusätzlich zu den „normalen“, halbjährlichen Zeugniskonferenzen die Zeit, um unsere Beobachtungen zu den von uns unterrichteten Schüler*innen auszutauschen. Bei diesen pädagogischen Klassenkonferenzen spielen die Zensuren eine untergeordnete Rolle. Im Fokus stehen stattdessen individuelle Entwicklungsschritte unserer Schüler*innen und soziale Aspekte der Klassengemeinschaften. Gemeinsam suchen wir dabei nach Möglichkeiten, wie wir leistungsschwache Schüler*innen unterstützen und leistungsstarke Schüler*innen fördern können.