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Proben für den Ernstfall

Zwei Tage, nachdem in Reutlingen durch einen Brand in einem Umspannwerk stundenlang der Strom ausfiel, probten unsere Sechser zusammen mit Sechstklässler*innen aus 7 anderen Schulen den Ernstfall.

An 20 Stationen von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz, der DLRG und den Maltesern durfte geschaut, gestaunt, nachgefragt und ausprobiert werden. Der Katastrophenschutztag ist dafür da, dass die Jugendlichen üben, was im Ernstfall auf sie zukommt, wie sie sich verhalten, sich selbst schützen und anderen helfen können. Die vielen Mitmachangebote waren eine gute Möglichkeit, sich mit Katastrophenschutz auseinanderzusetzen. So wurden Sandsäcke gefüllt und geschleppt, „Verletzte“ sicher auf einer Trage fixiert und in den Rettungswagen gebracht, improvisierte Tragen aus Jacken und Pullis gebaut und überlegt, was in eine Notfallkiste gehört.

Großes Interesse riefen auch die vielen Fahrzeuge von Feuerwehr, THW und DRK hervor. Und mit der Erinnerung an den erst zwei Tage zuvor erlebten Stromausfall war auch die Information über Notfallmeldestellen und Notstromaggregate spannend, aktuell und wichtig.

C. Hammer

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