Aktuelles am Kepi
Mo, 15.07. - Fr, 19.07.
Schullandheim der Klassen 6a (Freiburg), 6c (Oberstdorf) und 6d/f (Friedrichshafen)

Do, 18.07.
Begrüßung der neuen Fünftklässler in der Jahnhalle um 15.00 Uhr

Sa, 20.07. / So, 21.07.
MUSICAL-Aufführungen der Kepi-Voices,
Premiere am Samstag um 19.00 Uhr,
zweite Aufführung am Sonntag um 18.00 Uhr in der Mensa

Heutiges Datum
20. Juli 2019

Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau



Vor Kurzem fand die jährliche Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager Dachau statt, an der alle 9. Klassen des Johannes-Kepler-Gymnasiums Reutlingen teilnahmen.
Vorab hatte man sich natürlich im Geschichtsunterricht ausgiebig mit dem Thema "Nationalsozialismus und Antisemitismus" beschäftigt. In der Früh trafen sich alle Schüler und Lehrer am Parkplatz Kreuzeiche und fuhren, auf drei Reisebusse verteilt, in Richtung Dachau. Nach einer dreistündigen Fahrt erreichte man sein Ziel. Zuerst schauten sich alle Klassen einen Film an, welcher noch einmal einen guten Überblick über die Zeit des Nationalsozialismus und die Vergangenheit Dachaus bot, ehe sich jede Klasse einem Guide anschloss und an einer Führung über das riesige Gelände teilnahm.




Es war erschreckend zu hören, wie es den Inhaftierten dort erging. Ihr Alltag war von Zwangsarbeit, Schikane und unmenschlichen Bestrafungen geprägt. Die Menschenwürde-ein Fremdwort. Schwer vorstellbar, wie viele Menschen an diesem Ort den Tod fanden. Es ist wichtig, dass an Orten wie diesem auch an die dunklen Zeiten der deutschen Geschichte erinnert wird. Mit der Hoffnung, dass solche Ereignisse sich nie wieder wiederholen werden. Besonders das Krematorium, in dem die Leichen gelagert und verbrannt wurden, blieb allen im Gedächtnis. Zudem galt das Konzentrationslager Dachau als "Vorzeige-KZ" und als Art Vorbild für die weiteren Konzentrationslager, wie zum Beispiel dem in Auschwitz.



Wir persönlich als Schüler halten solche Exkursionen für sehr sinnvoll und lehrreich, denn die Eindrücke bleiben wohl am längsten im Kopf, wenn man, wie in unserem Fall zum Beispiel, die Baracken und den Stacheldrahtzaun mit eigenen Augen gesehen hat.



Bericht: Frauke Hammer, Sophia Mizamidis

Fotos: Lennart Weber