Allgemein


Aktuelles am Kepi

Mittwoch, 22.11.:
Methodentag für die Klassen 5-9
Sporttag für die Klassen 10
Studientag für K1 und K2

Donnerstag, 23.11.:
Sitzungen der Unterstufen- und Mittelstufenvertretung jeweils um 19.30 Uhr

Freitag, 24.11.:
Kepi-Infobörse für K1 und K2 - auch für Eltern - um 18.30 Uhr



Heutiges Datum
17. November 2017

Der Namensgeber unserer Schule:
Johannes Kepler




Johannes Kepler

27.12.1571 in Weil der Stadt geboren. Lernte ab seinem 5. Lebensjahr Latein in der Deutsch-Lateinischen Schreibschule in Leonberg.
1588 Baccalaureat in der höheren Klosterschule Maulbronn.
1589 - 1594 Kepler an der Universität Tübingen. Alle seine Quartalszeugnisse bescheinigten ihm vorzügliche Leistungen in den sechs Fächern des Grundstudiums. In seiner Selbstcharakteristik schreibt er, dass er seine Zeit meist mit schwierigen Dingen verbringe, vor denen andere zurückschrecken. Die Astronomie lernte er im Rahmen des Faches Mathematik kennen.
1592 Magisterpromotion, die den übergang aus der philosophischen Fakultät in einen der drei Hauptstudiengänge bedeutete. Kepler entschied sich dabei für die Theologie.
1594 - 1600 Mathematiklehrer in Graz, Steiermark.
1601 - 1612 selbst kaiserlicher Mathematiker in Prag.
Gestützt auf Tycho Brahes genaue Beobachtungen gelang es Kepler, die Stellung aller Planeten zu jedem beliebigen Zeitpunkt und damit auch das Auftreten von Sonnen- und Mondfinsternissen zu berechnen. In Astronomia Nova, 1609 einem der größten Meisterwerke der Naturwissenschaften, erläuterte er seine ersten beiden Planetengesetze. Kepler veröffentlichte insgesamt 30 - fast alle in Latein geschriebene - Werke zu Astronomie, Optik und Mathematik.
Seine 1627 erschienenen Rudolphinischen Tafeln, an denen er 25 Jahre gearbeitet hatte, wurden fast 300 Jahre lang in der Schifffahrt zur Navigation verwendet.
1613 Wiederverheiratung nach dem Tod seiner Frau. Aus beiden Ehen hatte Kepler 12 Kinder, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten.
Ab 1617 reiste Kepler mehrmals nach Württemberg, um seine Mutter, die als Hexe angeklagt war, zu verteidigen.
Keplers Biografen bescheinigten ihm, dass er stets zu seinen Grundüberzeugungen stand und sein ganzes Leben lang um einen gerechten, versöhnlichen Ausgleich bemüht war. Sie bewundern an ihm auch "den aufrichtigen Charakter, dem alles Kleinliche und Egoistische fremd blieb."
15.11.1630 in Regensburg gestorben.


DER "FALL KEPLER"
In ihrem Buch "Heavenly Intrigue" beschuldigen Joshua und Anne-Lee Gilder unseren Namensgeber Johannes Kepler ohne ein von der Kepler-Gesellschaft erkennbares Motiv des Mordes an Tycho Brahes. Dabei stützen sie sich angeblich auf medizinisch-technische Beweise. Die Kepler-Gesellschaft e.V. Weil der Stadt wehrt sich jedoch heftigst gegen diese Vorwürfe. Sie bezweifeln die Existenz solcher Beweise und halten auch das in dem Buch genannte Motiv Keplers, Tycho Brahe umzubringen, um an dessen Messergebnisse zu gelangen, für unwahrscheinlich, da Kepler schon vor Tychos Tod zu diesen Zugang hatte.
Auf der Homepage der Kepler-Gesellschaft finden sie eine Stellungnahme zu dem Buch und der genannten Theorie.


ANDERE LINKS ZUM THEMA "JOHANNES KEPLER":
Die Johannes-Kepler-Sternwarte (JKS) Weil der Stadt.
Kepler-Museum Weil der Stadt